Konzertreihe und Förderpreise unter dem Patronat I.K.H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein

mit freundlicher Unterstützung der


In Kooperation mit dem
TAK Theater Liechtenstein


"Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude."
Lord Yehudi Menuhin

Die Recitals im TAK Theater Liechtenstein sind Wettbewerbsbeiträge, von der Jury beurteilt und belohnt mit vom PODIUM honorierten weiteren Auftritten: Das «PODIUM zu Gast» geht in Seniorenheime, Krankenhäuser, Schulen etc. Je höher die Einschätzung der Jury ausfällt, desto mehr Konzerte werden die Musiker/innen gestalten.

Im Italienischen gibt es hierzu ein Spruch:
"unire l'utile al dilettevole" - Nutzen mit Vergnügen verbinden

Die Jury
Maestro Graziano Mandozzi
Dr. Hossein Samieian


PODIUM Konzerte
TAK Theater Liechtenstein
Reberastrasse 10/12
9494 Schaan
Liechtenstein

info@podium-konzerte.li

Künstlerische Leitung

Graziano Mandozzi


Daniel Berger
Daniel Berger

Sonntag, 16. Mai 2021,
11 Uhr
TAK Theater Liechtenstein

Daniel Berger

Klavier

Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901)
Aus 24 Preludes in Etüdenform Nr. 3
Allegretto amabile

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sonate op. 2 Nr. 3
Allegro con brio – Adagio

Johannes Brahms (1833–1897)
Fantasie op. 116
Intermezzo Andante – Capriccio Allegro passionato

Jürg Hanselmann (*1960)
Zyklus «November» (Uraufführung)
Martini – Burla

Franz Liszt (1811–1886)
Années de Pèlerinage (Deuxième Année – Italie)
Sonetto 104 del Petrarca

Sonett 104 von Petrarca
(deutsch: Peter Cornelius)


Pace non trovo, e non ho da far guerra;
E temo, e spero, ed ardo, e son un ghiaccio;
E volo sopra ’l cielo, e giaccio in terra;
E nulla stringo, e tutto ’l mondo abbraccio.

Tal m’ha in prigion, che non m’apre, nè serra,
Nè per suo mi riten, nè scioglie il laccio;
E non m’ancide Amor’, e non mi sferra,
Nè mi vuol vivo, nè mi trae d’impaccio.

Veggio senz'occhi; e non ho lingua, e grido;
E bramo di perir, e cheggio aita;
Ed ho in odio me stesso, ed amo altrui:

Pascomi di dolor; piangendo rido;
Egualmente mi spiace morte, e vita.
In questo stato son, Donna, per vui.

Fried’ ist versagt mir, vergebens träum’ ich Schlachten;
muß fürchten und hoffen, entbrennen in Schauern beben,
dem stolzen Himmelsfluge folgt tief Verschmachten
und kein Erlangen, kein weltenumfangendes Streben!

Gefesselt so schwer all mein wechselndes Trachten,
schnöd verschmäht darf ich mich nicht der Frohn entheben,
der Dämon schont mich, ach, den wohl Bewachten,
läßt mich vergehen und mißgönnt mir das Leben.

Blöd sind die Blicke, und sie sind stumm, meine Klagen,
ich wählte Untergang und fürchte das Sterben,
ja, mir blieb Haß für mich selber, da Liebe entwich.

Lust ist mir nur mein Schmerz, und Tränen mein Behagen,
Tod gilt gleich mir und Leben gleiches Verderben!
Also geschah mir, o Geliebte, um dich.


Daniel Berger kam bereits als Sechsjähriger zum Klavierunterricht bei Sabine Müller an die Liechtensteinische Musikschule nach Triesen. Fünf Jahre darauf wechselte er zu Alesh Puhar ins Rheinberger-Haus nach Vaduz. Seit 2019 besucht er die Kantonsschule Sargans, wo ihn der Komponist und Pianist Jürg Hanselmann unterrichtet. Zusätzliche Impulse gab ihm 2020 ein Meisterkurs bei Gerhard Vielhaber.
Bereits mit sieben Jahren nahm Daniel Berger sehr erfolgreich an Musikwettbewerben in Liechtenstein teil. Er konnte sich auch bei den Jugendmusikwettbewerben in der Schweiz und Österreich ausgezeichnet behaupten. 2018 erreichte er den 2. Platz beim Internationalen Klavierwettbewerb in Cortemilia, Italien, zwei Jahre darauf erhielt er den 1. Preis mit Auszeichnung beim Solistenwettbewerb in Rüthi.